„Was kostet eine Website?“ ist eine der häufigsten Fragen – und eine der schwierigsten, wenn man ehrlich bleiben will. Denn eine Website ist kein Produkt von der Stange. Der Preis hängt davon ab, was sie leisten soll. Trotzdem lässt sich Orientierung geben.
Was den Preis bestimmt
Statt einer festen Zahl helfen die Faktoren, die den Aufwand ausmachen. Wer diese kennt, kann Angebote besser einschätzen und Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.
- Umfang: Eine einzelne Seite ist günstiger als eine Website mit vielen Bereichen und Leistungsseiten.
- Inhalte: Ob Texte und Bilder vorhanden sind oder erstellt werden müssen, macht einen großen Unterschied.
- Funktionen: Ein einfaches Kontaktformular ist etwas anderes als mehrstufige Anfrageprozesse oder Buchungen.
- Design: Individuelles Design kostet mehr als eine Vorlage – wirkt aber auch deutlich hochwertiger und einzigartiger.
- SEO-Grundlage: Eine saubere technische und regionale Basis ist Aufwand, der sich langfristig auszahlt.
Realistische Spannen
Eine übersichtliche, professionelle Unternehmenswebsite für einen lokalen Betrieb startet in der Regel im niedrigeren vierstelligen Bereich. Eine einzelne, fokussierte Landingpage kann günstiger sein. Umfangreichere Websites mit vielen Seiten, individuellen Funktionen oder aufwendigen Inhalten liegen entsprechend höher.
Vorsicht bei Angeboten, die pauschal sehr niedrig wirken: Oft stecken darin Vorlagen, laufende Kosten oder ein Auftritt, der am Ende bei vielen Betrieben gleich aussieht.
Einmalig oder laufend?
Neben den einmaligen Kosten für die Erstellung gibt es laufende Posten: Domain, Hosting und eventuell Pflege oder Weiterentwicklung. Diese sind meist überschaubar, sollten aber von Anfang an transparent sein. Fragen Sie immer nach, was einmalig und was monatlich anfällt.
Worauf es am Ende ankommt
Eine Website ist eine Investition, kein reiner Kostenpunkt. Die entscheidende Frage ist nicht nur „Was kostet sie?“, sondern „Was bringt sie?“. Eine Seite, die neue Anfragen bringt und Vertrauen schafft, rechnet sich schneller als eine billige Lösung, die niemanden erreicht.
Der beste erste Schritt ist ein kurzes, ehrliches Gespräch über Ihr Vorhaben. Danach wissen Sie, mit welchem Rahmen Sie realistisch rechnen können – ohne Verpflichtung.